Sichere Warmwassertemperaturen an jeder Zapfstelle
Trinkwasseranlagen muessen gleichzeitig zwei Anforderungen erfuellen: Warmwasser muss mindestens 60 Grad Celsius erreichen, um Legionellen abzutoeten, aber an der Zapfstelle darf die Temperatur 43 Grad Celsius nicht überschreiten, um Verbruehungen zu verhindern. Thermostatische Mischventile (TMV) loesen diesen Zielkonflikt zuverlässig. Die SFC Sanitaer & Heizungstechnik GmbH plant, installiert und wartet Verbruehschutzsysteme nach DIN EN 1111 und DVGW W551.
Besonders in Einrichtungen mit schutzbeduerftigen Personen – Pflegeheimen, Krankenhaeusern, Kindergaerten und Seniorenresidenzen – ist der Verbruehschutz nicht nur sinnvoll, sondern häufig gesetzlich vorgeschrieben. Wir beraten Sie zur richtigen Armaturenwahl und ruesten bestehende Anlagen nach.
43 °C
max. Zapfstellentemperatur
DIN EN 1111
60 °C
Legionellen-Speichertemp.
DVGW W551
< 2 Sek.
TMV-Reaktionszeit
bei Kaltwasserausfall
200+
Fachkraefte
bundesweit
Verbruehschutz – Sicherheit an jeder Zapfstelle
Von der Bestandsanalyse bis zur Nachrüstung: normkonform und dokumentiert.
Bestandsanalyse & Risikobewertung
Wir prüfen Ihre bestehende Trinkwasseranlage auf Verbruehungsrisiken. An jeder Zapfstelle messen wir die Auslauftemperatur und dokumentieren, wo thermostatische Mischventile fehlen oder defekt sind. Sie erhalten eine klare Risikobewertung mit Handlungsempfehlung.
TMV-Installation & Nachrüstung
Installation thermostatischer Mischventile (TMV) an Duschen, Waschtischen und Badewannen. Wir waehlen die richtige Armatur für jede Anwendung, stellen die Solltemperatur ein und prüfen die Absperrfunktion bei Kaltwasserausfall – alles nach DIN EN 1111.
Zentraler Verbruehschutz
Für groessere Anlagen installieren wir zentrale Mischstationen, die das Warmwasser vor der Verteilung auf eine sichere Temperatur begrenzen. Das ist besonders effizient bei vielen Zapfstellen und vereinfacht die Wartung gegenüber dezentralen Einzellösungen.
Wartung & Prüfung
Thermostatische Mischventile muessen regelmäßig gewartet und auf korrekte Funktion geprüft werden. Wir übernehmen die jaehrliche Inspektion, reinigen die Thermostate und dokumentieren die Messergebnisse für Ihre Betreiberverantwortung.
Warum Verbrühschutz unverzichtbar ist
Schutz für die Schwächsten – normgerecht umgesetzt
Normkonformer Verbruehschutz von der Analyse bis zur Wartung.
- DIN EN 1111 konform: Jede Armatur und jedes Mischventil wird nach der aktuellen Norm installiert und eingestellt. Die Absperrfunktion bei Kaltwasserausfall prüfen wir vor der Übergabe.
- Legionellenschutz integriert: Wir stellen sicher, dass Ihr Verbruehschutz mit der Legionellenprävention nach DVGW W551 harmoniert. Hohe Speichertemperaturen und sichere Zapfstellentemperaturen – beides gleichzeitig.
- Erfahrung mit Pflegeeinrichtungen: Wir ruesten Seniorenheime, Krankenhaeuser und Kindergaerten nach. Unsere Techniker kennen die besonderen Anforderungen an den Schutz gefaehrdeter Personengruppen.
- Revisionssichere Dokumentation: Jede Installation und jede Wartung wird dokumentiert. Sie erhalten Messprotokolle für jede Zapfstelle – als Nachweis für Ihre Betreiberverantwortung.
- Wartungsvertraege: Mit regelmäßiger Prüfung und Wartung Ihrer TMV-Armaturen stellen Sie den dauerhaften Verbruehschutz sicher. Wir erinnern an faellige Termine und fuehren die Wartung zuverlässig durch.
Verbrühschutz-Installation in 4 Schritten
Gefährdungsbeurteilung
1
Prüfung aller Zapfstellen auf Verbrühungsgefahr. Messung der Auslauftemperaturen nach DIN EN 806.
Systemauswahl
2
Auswahl des passenden Verbrühschutzes: thermostatische Mischventile, zentrale oder dezentrale Lösung.
Einbau & Einstellung
3
Fachgerechte Montage und Kalibrierung auf max. 38°C Auslauftemperatur. Dokumentation nach DIN EN 1111.
Prüfprotokoll
4
Temperaturmessung an jeder Zapfstelle, Prüfprotokoll für Ihre Dokumentation und den Versicherer.
Häufige Fragen zum Verbruehschutz
Häufige Fragen
Ein thermostatisches Mischventil mischt heisses und kaltes Wasser automatisch auf eine eingestellte Solltemperatur. Bei Ausfall des Kaltwassers sperrt das Ventil den Heisswasserdurchfluss innerhalb von zwei Sekunden und verhindert so Verbruehungen. TMV werden nach DIN EN 1111 zertifiziert und sind die zuverlässigste Methode für dezentralen Verbruehschutz an einzelnen Zapfstellen.
In Einrichtungen mit schutzbeduerftigen Personen ist der Verbruehschutz in den meisten Bundeslaendern vorgeschrieben: Pflegeheime, Krankenhaeuser, Kindergaerten, Behinderteneinrichtungen und Seniorenresidenzen. Die Berufsgenossenschaften fordern Verbruehschutz zudem an Arbeitsplaetzen mit erhoehtem Risiko. Auch in privaten Neubauten wird der Einbau empfohlen. Wir beraten Sie zur Rechtslage in Ihrem Bundesland.
Die DIN EN 1111 empfiehlt eine maximale Auslauftemperatur von 43 Grad Celsius an Duschen und Badewannen. Für besonders gefaehrdete Personen (Kinder, Senioren, pflegebeduerfte Menschen) werden häufig 38 Grad Celsius eingestellt. Gleichzeitig muss die Speichertemperatur mindestens 60 Grad Celsius betragen, um Legionellenwachstum zu verhindern. Thermostatische Mischventile loesen diesen Zielkonflikt zuverlässig.
Ja, die Nachrüstung ist in den meisten Faellen unkompliziert. Thermostatische Mischventile lassen sich direkt an der Zapfstelle oder im Leitungssystem einbauen, ohne dass die gesamte Installation geaendert werden muss. Wir prüfen die Gegebenheiten vor Ort und waehlen die passende Lösung – dezentral an einzelnen Zapfstellen oder zentral über eine Mischstation.
Thermostatische Mischventile sollten mindestens einmal jaehrlich gewartet werden. Die Wartung umfasst die Temperaturkontrolle, die Prüfung der Absperrfunktion, die Reinigung des Thermostatelements und den Austausch verschlissener Dichtungen. Wir dokumentieren alle Messwerte und Wartungsarbeiten revisionssicher für Ihre Betreiberverantwortung.
Zertifizierungen & Mitgliedschaften
ISO 9001
Qualität
ISO 14001
Umwelt
DIN VDE
Sanitär & Heizung
DGUV V3
Prüfservice
Innungsbetrieb
Handwerk
Meisterbetrieb
Qualifikation